Welcome to MIAMI.

1. Tag 

 

Knappe 10 Stunden Flug von Frankfurt aus liegen hinter uns – welcome to Miami. Wie üblich bei Einreise in Amerika heisst es erst mal Warten an der Sicherheitskontrolle. By the way: kennt Ihr das – egal an welcher Schlange ihr euch anstellt, bei den anderen geht es schneller? Ist bei uns IMMER so! Nun ja, nach knapp 30 Minuten Warten ist auch dieses Hindernis überwunden und wir können so immerhin recht zeitnah unsere Koffer am Gepäckband einsammeln. Jetzt heisst es auf zur Autovermietung und Daumen drücken, dass hier alles glatt läuft. Entgegen unserer Erwartungen lief hier das Prozedere wirklich sehr schnell und unkompliziert ab. Wir hatten den Mietwagen ja bereits von Deutschland aus reserviert/gebucht und so verwies uns der Mann am Counter zeitnah mit einem Voucher in die Autogarage. Ein weiterer Mitarbeiter dort hatte auch nicht viel mehr zu sagen als: „It’s row number 1 – choose the car You like.“ Wir schauten uns kurz etwas verunsichert an, auch wenn wir von dieser Art und Weise vorher schon mal gehört hatten. Gesagt – getan! In der Reihe standen noch ca. 7 Autos – einer davon dieser Hyundai.

 


5-Türer, weiß – perfekt. Bloß nicht noch ein schwarzes Auto bei der Hitze. So war die Entscheidung hier auch schnell gefallen. Nachdem Koffer und co im Auto ihren Platz eingenommen hatten ging es los. Das Navi – haben wir uns aus Deutschland mitgebracht und bereits zuhause die Florida-Karte installiert – war programmiert und euphorisch auf das uns Erwartende fuhren wir richtung Miami Beach. 20 Minuten – lockere Fahrt. Haha – denkste! Da wir leider die amerikanischen Feiertage nicht so auf dem Schirm haben gerieten wir nach ca. 10 Minuten Fahrt in den „Traffic“ unseres Lebens. Es war Memorial Weekend in Amerika und gefühlt komplett Florida war – so wie wir – auf dem Weg nach Miami Beach. Etwa alle 20 Minuten wurde die Verkehrsführung geändert und jetzt finde so mal einen Ort, an dem Du noch nie zuvor gewesen bist. Lange Rede garkein Sinn – 325 Nervenzusammenbrüche und 3,5 Stunden später haben wir es dann endlich in unser Hotel geschafft. Dank dem Valet-Parking mussten wir uns zum Glück auch nicht länger mit einer Parkplatzsuche aufhalten und konnten direkt einchecken.

Im „Redbury South Beach“ erwartete uns ein sehr schönes Zimmer mit liebevollen Details ausgestattet. Die vollständige Bewertung von uns für das Hotel findet Ihr hier: Redbury South Beach – Bewertung

Den ersten Abend – von dem uns ja leider dank des langen Staus nicht mehr allzu viel übrig war – nutzen wir für einen kurzen Gang zum Beach (waren etwa 5 Minuten zu Fuß vom Hotel aus) um ein wenig Meerluft zu schnuppern und die Füße in den atlantischen Ozean zu stecken. Unser Hotel lag direkt an der „Collins Ave“ – eine der Hauptstraßen von Miami, mit etlichen Hotels, Bars, Shops… So fanden wir im Taquiza einen Platz für einen leckeren Abendsnack.

 


Von den üppigen Preisen waren wir nicht sonderlich überrascht – in dieser Lage in Miami Beach – in diesen Gegenden muss man wirklich noch einiges an „Taschengeld“ einplanen. Ein paar Tacos und ein Corona später liefen wir dann auch zurück zum Hotel – geplättet von der Reise und den sechs Stunden Zeitverschiebung waren wir jetzt doch ganz schön geschafft.

2. Tag

Am Zweiten und für uns einzig kompletten Tag in Miami klingelte unser Wecker schon früh – schließlich gab es ja einiges zu entdecken. Nach dem wir ein kleines Frühstück [Kaffee & Muffin] im Hotel eingenommen hatten, machten wir uns gleich auf den weg richtung Ocean Drive. Nach dem bunten Treiben am Vorabend war es am Vormittag doch recht entspannt auf den Straßen. Auf Grund des „Memorial weekends“ waren am Strand viele Stände aufgebaut und einiges für die Flugshow am Nachmittag. Anschließend schlenderten wir durch das Artdeco-Viertel und über die Washington Ave richtung „Lincoln Road Mall“ – die Shoppingstraße von Miami Beach. Hier erschien uns alles noch recht neu und modern gemacht und von Forever 21 bis zum Apple Store sowie unzähligen Bars und Restaurants ist alles zu finden.

 


Da wir gegen 15:00 am Strand sein wollten, um uns das Spektakel am Himmel anzuschauen, machten wir uns nach einem kleinen Snack wieder auf den Weg Richtung Hotel – fertig machen für den Beach. Vom Hotel aus gab es Liegen am Strand inklusive – allerdings Ami-like in der prallen Sonne ohne Schirm. Den konnte man dann für schlappe 19$ am Tag dazu mieten.

Tipp falls Ihr eine Rundreise plant: man kommt günstiger weg, wenn man sich direkt am Anfang der Rundreise einen Sonnenschirm zulegt – im Supermarkt für um die 15-20$ zu finden. Mal von den anfänglichen 19$ abgesehen sucht man auch an allen weiteren Stränden Schattenplätze vergeblich. Einmal zugelegt findet er sicher im Mietwagen einen Platz und man hat immer Sonnenschutz für den Strand dabei. Am Ende der Reise findet man sicher irendwo glückliche Abnehmer!

Gesagt getan relaxten wir nun auf einer Liege am „Miami Beach“ [unter 19$-Sonnenschirm] und beobachteten das bunte Treiben am Strand. Unfassbar viele Menschen tümmelten sich rund um den türkis schimmernden Atlantik. Wir hatten uns vorher im Supermarkt mit Getränken und Snacks eingedeckt, denn am Stand findet man zwar das ein oder andere Kiosk – aber natürlich auch wiederum zu „Beach-Preisen“. Schließlich begann die Luftshow. Etliche Düsenjets, Hubschrauber und wie auch diese „Donnermaschienen“ alle heißen zogen über unsere Köpfe hinweg. Es war unbeschreiblich laut und gleichzeitig doch irgendwie beeindruckend, so ein spektakel – was in Deutschland undenkbar wäre! – mal miterlebt zu haben.

 


Nachdem der Strandnachmittag mit dem Beginn der Dämmerung beendet war, machten wir uns nach dem Duschen auf dem Weg zum Dinner. Empfohlen von dem netten Mann an unserer Hotellobby landeten wir in einem mexikanischen Restaurant – etwas außerhalb dem bunten Treiben gelegen.(ca. 25 Minuten Fussmarsch – der machte uns aber nach den vorherigen 15000 vom Tag auch nichts mehr aus) Es war super schön eingerichtet & hat uns auf anhieb sehr gut gefallen – das Essen und die Magarithas waren auch super, über die Rechnung sprechen wir mal nicht – Amerika, Miami Beach eben. Die Restaurantbewertung findet ihr hier: Tequiztlan Miami Beach

 

Falls ihr zum ersten Mal nach Amerika reist, habe ich noch einen kleinen Tipp/ eine Info für Euch: Die Preise in den Speisekarten sind nicht! die endgültigen – hier kommt am Ende immer noch die Steuer drauf so wie 15-20% Trinkgeld. Das sollte man nicht unterschätzen, stehen statt den ausgerechneten 75$ am Ende schnell mal 100$ auf der Rechnung. Auch bei Starbucks und co. kommt an der Kasse immer noch die Steuer oben drauf.

Ziemlich geschafft von dem über 20000 Schritte Tag machten wir uns nach dem Essen zurück Richtung Hotel – okay, Eis geht immer dachten wir uns. Also beschlossen wir uns in der nächsten Eisdiele noch ein Bällchen to go zu gönnen. Da beschwere sich mal ein Mensch über 1,20€ für ein Bällchen hier in Deutschland. Mit 7$ für 2 Kugeln Eis ist man dabei! Unfassbar – aber lecker! Schließlich im Hotel angekommen fielen wir totmüde ins Bett – für den nächsten Tag stand ja auch die 3,5h Autofahrt nach Key West auf dem Plan. Dazu aber mehr im nächsten Blogbeitrag… dort wird sich dann alles um unseren Aufenthalt in Key West und Key Largo drehen.

Ich freue mich – wie immer – über Kommentare und / oder beantworte euch natürlich auch gerne Fragen bezüglich Miami Beach, der Einreise in die USA, den Mietwagen oder was auch immer Euch auf dem Herzen liegt.

Wunderbare Grüße,

Eure Anni

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