Key Largo – I think we found a hidden paradise.

Rundreise Tag 4

Am Morgen des 4. Tages unserer Rundreise ließen wir es gemütlich angehen. Da die Weiterfahrt nach Key Largo „nur“ knappe 2 Stunden war und wir nichts weiter auf dem Plan hatten, wurde erst mal noch ordentlich gefrühstückt. Ganz „Ami-like“ gab es Kaffee und Waffeln. Im Southernmost Inn gab es eine Waffelstation, an der man sich frische Waffeln selbst zubereiten konnte – ein Traum! Gut gestärkt ging es dann los richtung Key Largo. Die Hinfahrt hatte Marcel bewältigt, so durfte nun ich das Steuer in die Hand nehmen und selbst über die bekannte „7-Mile-Bridge“ fahren.

Die Seven Mile Bridge ist die längste Brücke des Overseas Highways, der die Inseln der Florida Keys miteinander verbindet. Sie ist 10.931 Meter (knappe 11km) lang und liegt zwischen den Inseln Vaca Key im Stadtgebiet von Marathon und Bahia Honda. (Quelle: wikipedia.org)

Schon am frühen Vormittag erreichten wir unsere Bleibe in Key Largo, das zauberhafte Kona Kai Resort. An der Rezeption erwartete uns „Kathrin Ann“, eine unfassbar nette Frau, die uns superlieb in Empfang genommen hat. Das Kona Kai Resort verfügt über 8 Suiten und 4 normale Doppelzimmer – eines davon hatten wir vorab reserviert. Eigentlich… Das Hotel/Resort war glücklicherweise (oder auch dank Nebensaison) kaum gebucht und auf Grund von gegenseitiger Sympathie (und laut ihr auch wegen meinem vollständigen Namen „Ann-Kathrin“) erhielten wir ein kostenloses Upgrade auf die schönste Suite im Resort. Wir konnten es selbst kaum glauben. (Kleiner Abschweif: betet ihr auch immer am Flughafen, dass ihr irgendwann mal aus unerklärlichen Gründen auf Business-Class upgegradet werdet? Ich immer! Aber hat leider noch nie geklappt. 😀 ) Um alles zu organisieren, bat uns Kathrin das Resort und den Strand doch schon mal etwas unter die Lupe zu nehmen. Gesagt getan – und uns erwartete tatsächlich ein kleines paradiesisches Fleckchen Erde:

Gerade noch von dem traumhaften Ausblick gefesselt, konnte uns Kathrin mitteilen, dass alles geklappt hätte und sie uns nun unser Zimmer beziehungsweise unsere Suite zeigen könne. So folgten wir ihr gespannt auf das uns erwartende – sie hatte nicht zu viel versprochen! Ein unfassbar gemütlicher kleiner Bungalow. Der einzige mit direktem Meerblick, den man direkt aus dem Bett heraus genießen konnte. Außerdem umfasste die Suite eine Küche, ein Ankleidekämmerchen, ein Bad sowie Sofa und Sitzecke. Außerhalb war des Weiteren eine Stelle zum Grillen vorgesehen, sowie zwei Liegen und eine Hängematte nur für uns. Ich oder mehr wir konnten unser Glück kaum fassen, bis uns schließlich die Realität einholte – so zauberhaft das Ganze war, uns blieb nur eine einzige Nacht in dieser atemberaubenden Ruheoase.

Wir beschlossen, uns nach den letzten 3 Tagen „action“ in Miami und Key West einen Tag Ruhe zu gönnen und die Zeit an diesem fantastischen Ort komplett auszunutzen. Also Ruck Zuck rein in die Badeklamotten und erst mal ne Runde plantschen & die Sonne genießen. So verweilten wir die nächsten 2, oder 3 vielleicht auch 4 Stunden, bis mir plötzlich mein neues GoPro-Gadget in den Kopf kam. Ich hatte mir vor dem Urlaub bei Amazon eine sogenannte „GoPro-Dome“ bestellt (findet ihr hier) und die Einsamkeit im Pool musste für ein paar erste Probeaufnahmen genutzt werden. Hier die Ergebnisse:

Bedarf sicherlich noch ein wenig Übung, das Teil so perfekt zu halten, dass die Bilder schließlich wirklich „gehälftelt“ sind, aber mit noch ein wenig Übung wird das schon. Anschließend – nach dem die Mittagshitze etwas abgeklungen war – beschlossen wir noch eine Runde mit dem Tretboot zu fahren und nach Manatees ausschau zu halten. Die hielten sich allerdings eher bedeckt – Spaß gemacht hat es trotzdem. Ursprünglich hatten wir geplant, dem Tipp der Rezeptionistin zu folgen und in ein niedliches Strandrestaurant die Straße etwas weiter runter zu gehen und von dort auch den Sonnenuntergang zu genießen. Dank dem frühen Hunger warfen wir diese Pläne allerdings schnell über Bord und gingen bloß gegenüber zum „Sal’s Ballyhoo’s“, was Marcel vorher über Tripadvisor ausfündig gemacht hatte. (Hier geht es zu Marcels Bewertung des Restaurants: Ballyhoo’s Restaurant) Es gab super leckeren Fisch für uns und ein „Key Lime Pie“ zum Mitnehmen. Man kann sich den bekannten Kuchen geschmacklich wie einen klassischen Käsekuchen vorstellen, der zusätzlich schön erfrischend nach Limette schmeckt. Wir fanden Ihn wirklich super!

„Kein Urlaub auf den Florida Keys ohne Key Lime Pie. Jeder, der auf die Inselkette vor Florida reist, genießt früher oder später diesen Kuchen, der unter einer süßen Hülle eine saure Limettenfüllung birgt. Der Key Lime Pie ist nicht nur Floridas Nationaldessert, nicht nur Kult-Nachspeise und touristisches Must-have, das sogar auf großen Partys wie einem Key-Lime-Pie-Festival zelebriert wird. Er ist ein Phänomen. Ein Phänomen, das die Bewohnern der Inseln rund ums Jahr beschäftigt. Alle scheinen im Wettstreit darüber zu sein, wer den besten und originalsten Limettenkuchen zubereitet.“

Quelle: spiegel.de

Wir waren letzendlich froh über die Entscheidung, das Abendessen ein wenig vorzuziehen und es uns zum Sonnenuntergang lieber im Resort gemütlich zu machen. So bezogen wir nach unserer Rückkehr zwei der Liegen auf dem Steg, mit Wein und Musik ausgestattet ließen wir uns in den Abend treiben. Keine Menschenseele in Sicht, nur wir beide – okay und zwei Leguane, die sich auch zum Sonnenuntergang schauen neben uns platziert hatten. Es war ein unfassbar schöner Abend in Key Largo, der den perfekten Urlaubstag im Kona Kai Resort abrundete.

Schade, dass wir diesen Ort am nächsten Tag schon wieder verlassen mussten. Das Tröpfchen Trübsal war allerdings beim Gedanken an die nächsten 10 Tage der Rundreise schnell verflogen, es gab immerhin noch viel für uns zu entdecken. So wartete am nächsten morgen schon die Weiterfahrt durch die Everglades bis nach Naples. Dazu aber mehr im nächsten Blogbeitrag.

Ich habe von unserem Aufenthalt im Kona Kai Resort ein kleines Video auf meinem Youtube-Kanal hochgeladen. Über diesen Link kommt ihr direkt zum Video: One day at Kona Kai Resort

Hier geht es zur Hotelbewertung von Marcel auf Tripadvisor: Kona Kai Resort Bewertung

Bei Fragen, Anregungen, Tipps oder was auch immer Euch auf dem Herzen liegt, hinterlasst mir wie immer gerne einen Kommentar hier unter dem Beitrag oder schreibt mir einfach eine E-Mail an: anni.wanderlust@mail.de

Wunderbare Grüße und bis ganz bald

Eure Anni

4 Antworten auf “Key Largo – I think we found a hidden paradise.”

  1. Wow, dieses Resort ist wirklich ein absoluter Traum. ❤ Und ein bisschen Glück darf man ruhig auch mal haben, wenn es schon nicht mit dem Upgrade in die Business Class im Flieger klappt (das hoffe ich auch immer, hat aber noch nie funktioniert). :o)
    Liebe Grüße, Karina

    Gefällt 1 Person

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