Babymoon 2.0 im Center Parc Kempervennen | Niederlande

Nachdem wir unsere Dubaireise auf Grund meiner Schwangerschaft storniert hatten, entschieden wir uns für zwei kleinere Wochenendtrips. Der erste davon fand ja bereits im September statt (hier gehts zum Beitrag) und war eine kleine Wellnessauszeit. Für die zweite Variante haben wir uns dann eher zufällig entschieden, da Marcel beim Stöbern auf ein gutes Angebot gestoßen ist und wir uns schon länger mal zusammen so einen Center Parc anschauen wollten – natürlich auch ein bisschen im Hinblick auf die zukünftigen Reisen mit Kind. 😉 Es wurde der Center Parc Kempervennen in den Niederlanden, da es uns dort 2016 schon gut gefallen hatte und wir eh schon länger noch mal einen kleinen Abstecher ins Outlet nach Roermond machen wollten, was auf dem Weg zu unserem eigentlichen Ziel lag.

Am Freitag, den 17.November 2017, sind wir also morgens in Richtung unseres zweiten Babymoons gestartet. Knappe 3 Stunden Fahrtzeit waren es von uns aus (Raum Frankfurt) bis ins Outlet nach Roermond (Outlet Roermond), unserem ersten Stopp. Wir hatten super Glück mit dem Wetter, so machte das Schlendern durch die Outletgassen doch gleich noch mehr Freude. Das Outlet gefällt uns vom Aufbau her einfach super und „unsere“ wichtigsten Marken sind alle vertreten. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es für Babys oder Kleinkinder nicht viele Shoppingmöglichkeiten gibt – also ein Ausflug nur zum Babyshopping lohnt sich hier definitiv nicht.

Anschließend fuhren wir noch in die Altstadt von Roermond – vom Outlet nur knappe 5 Fahrminuten entfernt. Ich hatte mir vorab die Adresse des niederländischen Babygeschäfts Prénatal (Prenatal) rausgesucht, dass ich unbedingt noch besuchen wollte. Schnäppchen konnte man hier nicht wirklich machen, aber die haben wirklich super süße Kindersachen dort – vor allem auch Kleidung. So ergattert man vielleicht auch mal ein-zwei Outfits, die nicht jedes Kleinkind (Zara, H&M…) bei uns trägt. 😉 Außerdem haben wir uns noch mit einem Mobile von deren Eigenmarke und ein paar Anhängern für die Babyschale/Kinderwagen eingedeckt. Da wir uns noch einige Kleinigkeiten im Supermarkt besorgen wollten, verweilten wir hier allerdings nicht sehr lange. Eigentlich hatten wir auch geplant, vor Einbruch der Dunkelheit im Center Park anzukommen. Eigentlich…

Wenn ihr zum ersten Mal in einen Center Parc fahrt seht zu, dass ihr im Tageslicht dort ankommt und macht nicht den gleichen Fehler wie wir. Trotz Parkplan und Center-Parc-App auf dem Handy fällt die erste Orientierung wirklich super schwer, weil die Anlage riesig und es einfach unfassbar weitläufig dort ist. Nach einem etwas holprigen Start auf dem Gelände fanden wir dann schließlich aber doch irgendwie den Weg zu unserem kleinen Bungalow/Ferienhäusschen.

Wir hatten die Premium Variante für 2 Personen gebucht. Man konnte sich vorher online schon ein paar Bilder anschauen, aber unter Premium darf man sich jetzt nichts unglaubliches Vorstellen. Grundsätzlich sind die Ferienhäuser eher im Jugendherbergsstil gestaltet, also alles recht einfach gehalten und in unserem Fall in Westerhoven auch etwas in die Jahre gekommen. Mein persönliches Highlight war unser eigener kleiner Kamin, das hat dem Ganzen dann doch irgendwie etwas Gemütlichkeit verliehen. Insgesamt war das Zimmer aber in Ordnung. Da wir bisher eigentlich meist nur Hotelaufenthalte hatten und nicht oft in Ferienwohnungen übernachtet haben, waren meine Ansprüche vielleicht auch einfach zu hoch und dementsprechend war ich ein wenig enttäuscht. Aber hier kommt es natürlich auch darauf an, auf was man Wert legt und wie wichtig einem die Zimmergestaltung ist. Sauber war es auf jeden Fall.

Grundsätzliches zum Center Parc in Kempervennen:

Auch wenn wir die Möglichkeiten nicht genutzt haben – es gibt unfassbar viele Angebote und Programm für Kinder. Von Adventure-Minigolf und Streichelzoo über viele sportliche Aktivitäten und die Indoor-Wasserwelt „Aqua Mundo“ ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Außerdem gibt es einen Supermarkt, in dem man alles nötige findet – preislich natürlich ein wenig höher als außerhalb, daher hatten wir uns vorab schon in einem Supermarkt mit Frühstück für die zwei Tage eingedeckt. Brötchen hat Marcel allerdings morgens dort frisch geholt und die waren wirklich gut. Des Weiteren gibt es vier Restaurants die Möglichkeit für Mittag- und Abendessen bieten. Hier ist vor allem abends unbedingt eine Reservierung erforderlich. Wir wollten uns für den 2ten Abend einen Tisch beim Mexikaner reservieren und die letzte mögliche Uhrzeit war 20:00 Uhr. Also am besten schon vor Beginn des Aufenthalts Dinnerpläne schmieden und vorab über die App von Zuhause aus reservieren, so ist man auf der sicheren Seite.

Nachdem wir den ersten Abend hatten gemütlich in unserem Bungalow ausklingen lassen, starteten wir Samstagmorgen nach dem Frühstück Richtung Eindhoven, um uns am Vormittag die Stadt anzuschauen und noch ein bisschen zu bummeln. Die Fahrtzeit von hier aus waren etwa 25 Minuten – also keine lange Strecke. Eindhoven an sich hat uns gut gefallen, eine riesige Fußgängerzone und unzählige Geschäfte reihen sich aneinander. Besonders haben mir die vielen kleinen Dekolädchen gefallen, denn was das angeht haben die Niederländer – wie ich finde – einen sehr guten Geschmack.

Am Nachmittag beschlossen wir das „Aqua Mundo“ – die Wasserwelt im Centerpark auszutesten. Hier muss ich ganz klar sagen – nichts für Pärchentrips und ruhige Stunden zu zweit. Das Schwimmbad ist meiner Meinung nach wirklich komplett auf Familien ausgelegt. Es gibt ein großes Becken mit Wellenbad, eine normale und eine Adventurerutsche, einen kleinen Außenbereich und den Themenbereich „Leben im Meer“. Hätte uns im Großen und Ganzen für `ne Runde plantschen auch gereicht, allerdings sucht man im kompletten Spaßbad vergeblich nach Liegen. Es gibt lediglich überall Tische mit Stühlen. Auch wenn es grundsätzlich ein Familienbad ist, ein kleiner Ruhebereich sollte für unseren Geschmack schon vorhanden sein. Gerade auch für die Erwachsenen, um nicht den ganzen langen Tag dort dem Lärm ausgesetzt zu sein, sondern sich auch mal für einen Moment zurückziehen zu können. Vielleicht bin ich als Schwangere auch etwas überempfindlich was das angeht. Marcel hat es hier allerdings auch nicht so gut gefallen. Nach knapp einer Stunde beendeten wir unseren Besuch dort also dann recht zügig wieder. Das Abendessen eingenommen ließen wir auch den zweiten Abend gemütlich am Kamin in unserem Bungalow ausklingen, bevor es am nächsten Tag nach dem Frühstück schon wieder Richtung Heimat ging.

Ich würde mich freuen, wenn ihr vielleicht auch schon Erfahrungen mit Center Parcs gemacht habt, wenn ihr diese unter diesem Beitrag als Kommentar mit mir bzw. uns teilen würdet. Auch wenn es mit Kind sicherlich eine andere Erfahrung gewesen wäre, aktuell weiß ich noch nicht, ob ich dem Ganzen noch eine Chance geben werde – glücklicherweise gibt es ja auch einige Alternativen für Urlaub und Reisen mit Kind. Falls ihr sonst noch Fragen zu unserem Centerparc-Aufenthalt habt, lasst es mich natürlich auch gerne wissen.

 

Bis ganz bald und wunderbare Grüße

eure Anni

  1. Wir sind mit Anfang 20 oft mit unserer Clique für ein langes Wochenende in Center Parcs nach Holland/Belgien gefahren. Heute würde ich nicht mehr hinfahren, oft ist es einfach zu sehr in die Jahre gekommen und auf Spaßbäder stehen wir auch nicht. Da gibt es gerade in den Niederlanden tollere Ferienparks z.B. am Isselmeer. Da gibt es tolle Premiumhäuser mit Sauna/Kamin ect. Ich denke das wäre auch mit Kind toll,da am Strand/Wasser. Oder ich würde direkt so ein Haus direkt am Strand mieten. Gibts ja in den Niederlanden mittlerweile auch einige.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s